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Perfekte Platzausnutzung mit der HELM Fördertechnik

Bereits seit vielen Jahren verbindet die Woelm GmbH eine geschäftliche Partnerschaft mit der azo - Anlagen zur Oberflächenbeschichtung GmbH. Anfang dieses Jahres hat man gemeinsam eine Förderanlage bei einem Endkunden realisiert.

Wenn die Geschäfte wachsen bieten sich jedem Unternehmen neue Herausforderungen in Logistik und Ablaufoptimierung. So ging es auch Himmelsbach Lackierungen aus St. Inbert, die aufgrund des ansteigenden Produktionsvolumens den Schritt gewagt haben, in einer ihrer Hallen in eine teilautomatisierte Förderanlage zu investieren und diese gemeinsam mit azo als Partner zu realisieren.

azo ist auf die Planung und Modernisierung von Lackieranlagen spezialisiert – das Unternehmen erstellt für Kunden das Gesamtkonzept einer Anlage, arbeitet mit unterschiedlichen Firmen und koordiniert alle Gewerke. Für die Realisierung der Förderanlage bei Himmelsbach hat azo sich wiederholt dazu entschieden, die Woelm GmbH mit ihrer HELM Fördertechnik als zuverlässigen Spezialisten mit über 90 jähriger-Erfahrung für das Projekt zu verpflichten.

„Die Woelm GmbH und azo arbeiten schon seit Jahrzehnten zusammen und wir freuten uns, dass es wieder mit der Zusammenarbeit geklappt hat“, so Andre Schneider, Geschäftsführer bei azo. „Um den baulichen Anforderungen gerecht zu werden war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit unerlässlich – alle Gewerke mussten Hand in Hand arbeiten. Das gesamt Projekt hat von der Konstruktion bis hin zur Inbetriebnahme hervorragend funktioniert. Die Arbeiten wurden vor dem Fertigstellungstermin abgeschlossen. Der Kunde war glücklich, früher mit der Produktion starten zu können“.

Das vor 70 Jahren als Maler- und Lackierbetrieb gegründete Unternehmen Himmelsbach ist heute professioneller Lohnlackierer und Fullservice-Abwickler rund um die Oberflächenbeschichtung. Um die Produktionskapazität in einer der kleineren Hallen zu erhöhen wurde eine individuelle Förderanlage konzipiert, die einen optimalen Materialfluss garantiert und das ergonomische Arbeiten der Mitarbeiter verbessert. „Die Platzverhältnisse in der Halle waren sehr beengt, bisher wurden die Transportgüter an die Stationen für Reinigung, Lackierung und Trocknung manuell verfahren. Nach intensivem Austausch mit dem Kunden, was gewünscht ist und benötigt wird, und nach Prüfung der baulichen Gegebenheiten haben wir zum Einbau des bewährten HELM-Kombi Fördersystems P500 / F60 geraten. Dieses HELM-System deckt die Bedürfnisse von Himmelsbach optimal ab“, so Karl Kristian Woelm, Geschäftsführer der Woelm GmbH. „Wir haben den Bahnverlauf so gewählt, dass wir die Halle bestmöglich nutzen konnten. Die Traversen werden manuell bestückt und zu den einzelnen Stationen gelenkt. Nach der Lackierung wird die Traverse an den Förderer übergeben und automatisiert durch den Trockner verfahren.“ Eine Besonderheit der Anlage bilden die beiden drei Meter hohen Hub- und Senkstationen. Diese ermöglichten es die Güter für den Weitertransport auf einer Palette zu stapeln – was eine erhebliche Entlastung für die Mitarbeiter bedeutet. Darüber hinaus gibt es drei automatisierte Drehscheiben, welche die Güter während des Lackierprozesses drehen und so auch dort ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen.

„Wir sind mit unserer neuen Lackierstraße sehr zufrieden“, so Uwe Himmelsbach, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens. „Durch die integrierte Fördertechnik konnte das gesamte Teile-Handling erheblich effizienter gestaltet werden, da die Teile nun kontinuierlich den Vorbehandlungs-, Lackier- und Trocknungs-Prozess durchlaufen können. Darüber hinaus hat sich die Arbeitssicherheit für unsere Mitarbeiter deutlich erhöht, da keine Gabelstapler zum Transport der Teile entlang der Prozesskette mehr eingesetzt werden müssen.“

Insgesamt konnte der Durchsatz an 350 kg schweren Guss-Motorblöcken durch die neue Anlage innerhalb eines Monats nahezu verdoppelt werden.



Technische Daten:
• Fördersystem: HELM Kombi-Fördersystem P500 / F60
• Aufhängegewicht: 400 kg
• Gehängetaktzeit: ca. 6 Minuten
• Anzahl der Traversen: 50 Stück

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